Donnerbach VII - Das Wirtshaus am Tannberg

OT-Infos:
Datum: 27.11. - 29.11.2015
Location: 09619 Forsthaus Sayda
Teilnehmer: ca. 40 SCs und 25 NSCs

Was bisher geschah:

Nach langen Jahren des Krieges war wieder Ruhe in die Lande im nördlichen Teil Waldenhofs eingekehrt und eine junge Familie aus Angersblick machte sich auf, um im alten Herrensitz derer von Tannenberg einen Gasthof zu eröffnen. Und als kurz nach der Eröffnung schon Reisende aus vielen Ländern eintrafen, schien eine gute Zeit vor den Wirten zu liegen.

Eine Rumpelkammer im Haus bot interessante Geheimnisse, u.a. ein magisches Bild eines ehemaligen Hausherren und eine mit Fallen gesicherte Truhe, die nur mit Mühe und nach langer Zeit geöffnet wurde. Sagen und Geschichten deuteten auf ein altes Geheimnis der Familie von Tannenberg hin.

Doch nicht nur vor Ort fanden sich Geheimnisse, auch einige der anwesenden Reisenden machten von sich reden. Eine Edeldame zum Beispiel, die seltsame Erinnerungslücken hatte und nicht so recht in die Zeit zu passen schien und deren Verhältnis zu ihrer Zofe sehr merkwürdig war. Außerdem ein Zwerg, der Hilfe bei einem Spiegel suchte, welcher im Wald zu finden sei. Und schlussendlich der reisende Schwanenritter Goswynn von Hartenstein mit seiner Begleiterin Hesta, einer Priesterin mit weissagenden Träumen, die in der Gegend den Einfluss zerstörerischer Mächte spürte.

Die Nacht bescherte daher einigen Anwesenden unheilvolle Träume und so zogen sie am nächsten Tag aus, um den Schrein des Gottes der Alpträume zu besuchen und dort eine Möglichkeit zu finden, diesen zu besänftigen. Im Wald jedoch machte man eine unerwartete Entdeckung: Bark von Tannenberg war unerkannt in seine Heimat zurückgekehrt und wollte das Land wieder in den Besitz seiner Familie bringen. Doch der Geist seines Vorfahren, der im magischen Gemälde aus der Rumpelkammer steckte, verweigerte ihm dies vorerst.

Nach mannigfachen Unterredungen ließ sich Bark von Tannenberg schließlich darauf ein, vor dem Priester des Inneren Zirkels um Vergebung zu Bitten und seine Sünden offiziell zu bekennen. Sowohl der Priester als auch der Geist des Ahnen ließen Bark von Tannenberg schließlich gewähren und er zog mit den Seinen friedlich in sein altes Herrenhaus.

Der Zwerg fand schließlich auch Hilfe mit seinem Spiegelartefakt und es gelang ihm, damit ein Tor an einen anderen Ort aufzustoßen und seine große Liebe, eine Elfe aus Auenhain zu sich zu holen. Gemeinsam zogen sie fort.

Der Abend brachte ein Festmahl und auch vielerlei Aufregung, konnte doch die Edeldame als eine wiedererstandene Sagengestalt entdeckt und in ein Buch zurück gebannt werden. Und einer der Gefolgsleute Barks entpuppte sich als gestaltwandelnder Rattenmensch aus Ytras, der im Keller des Hauses eingekerkert wurde.

So endete die Zeit im nunmehrigen Herrenhaus am Tannenberg ebenso turbulent. Tags darauf erschien ein Hauptmann des Freiherren von Laar und forderte zum Ende des Winters die Unterwerfung Barks von Tannenberg. Wie nur, fragten sich alle, würde dieser sich entscheiden?