Prolog:

Ein alter Mann schlendert den trockenen Weg nach Wiesengrün entlang. Er hat viel Zeit. Der Alte wird in einer Stunde in dem ruhigen und malerischen Dorf Wiesengrün angelangt sein, und es geht erst gegen Mittag. Sein Weg führte durch die prachtvolle Hauptstadt Donnerbach nach Wiesengrün, um seinen Enkelsohn Jalgor zu besuchen.

In Gedanken versunken läuft er den alten Pfad entlang, der von grünen Birken umsäumt ist. Eine kleine Lerche singt ihm dabei das Lied von vergangen Zeiten.

Links ab vom Wege liegt ein goldgelbes Kornfeld dessen Ähren sich leise im Takte des warmen Windes wiegen. Auf der rechten Seite befindet sich der dunkelgrüne Hopfen und in Gedanken sieht der gebückte Alte schon ein frisches schäumiges Bier, welches ihm am Ziele seiner Reise, in der Taverne „Zum zerbrochenen Krug", erwartet. Er Träumt von vergangenen Zeiten, ja die Jugend. Die verlorenen Tage des Glückes, als sein Weib noch lebte. Ein gebrochenes Seufzen dringt aus seinem tiefsten Innersten, entlang zum ausgetrockneten Munde ... ach die Jugend....

Ein greller Schrei durchstößt die Ruhe der beiden. Tief erschrocken wendet sich das Antlitz des Alten nach allen Seiten. Er wartet - Stille. Er verharrt einige Minuten reglos an einer großen grauen Birke gelehnt.

Durch das neu angestimmte Lied der Lerche faßt der Alte wieder Mut und läuft weiter, schneller als zuvor, denn die Angst ist nun sein Begleiter. - schneller - schneller und immer schneller werden die Schritte des Alten.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten die umgehen, die von Taverne zu Taverne erzählt werden? Er will sich beeilen.

Wieder ein Schrei...
...Stille