1017 nach Schedelja - Das Jahr des Kummers

In Waldenhof gelingt es den Truppen des Freiherren Thorralf, die letzten laarer Besatzer im Norden aus dem Land zu vertreiben und die Herrschaft über die zurückgewonnenen Gebiete zu festigen. Der Freiherr von Laar gibt den Kampf auf und zieht seine Truppen mit denen des Freiherren von Bergeshöh zusammen. So gelingt es im Sommer den Waldenhofer Pikenieren, die laarer Stadt Thuming nach kurzer aber blutiger Belagerung zu stürmen. Rechan setzt daraufhin alles daran, einen Vorstoß tief ins Feindesland zu wagen und die vereinigten Truppen Laars und Bergeshöhs erobern das Wehrburger Land bis zur Hummel. Die Belagerung Aichfurts beginnt noch im Herbst und dauert bis in den Winter.
Zum Ridmarsfest in diesem Zyklus erklärt Weonard den Schwanenrittern den Kampf und stellt dem Freiherren von Wiesengrün ein Ultimatum bis zu nächsten Frühjahr: Entweder er unterwirft sich dem Baronssohn oder das Freiherrentum Wiesengrün und die Schwanenzügler stehen im Krieg mit den Weonardinern.

1016 nach Schedelja – Jahr der Widders

Schlechtes Wetter und miese Ernten bescheren den Ländern an Muhle und Laar die im letzten Jahr befürchtete Hungersnot. Das Angermoor bedeckt seine Geheimnisse mit schwarzem Wasser. In Waldenhof vertreibt der Freiherr die Angreifer im Süden und erobert Dorfstädt zurück. Der Norden jedoch bleibt unter Laarer Kontrolle. Den Weonardinern gelingt es, den Boden in der Freiherrschaft Düsterwald trotz der verlorenen Schlacht im letzten Zyklus zu halten. Weonard, beflügelt von den Erfolgen, gibt den Befehl, das Gebiet der Freistadt Angersblick anzugreifen. Die Belagerung endet jedoch in einem Desaster für Weonards Ritter- und Söldnerheer. Die Rechaner sammeln ihre Kräfte. Auf Gut Tannenberg in Waldenhof gibt es das erste Scharmützel zwischen Weonardinern und den Schwanenrittern, welches letztere für sich entscheiden.

1015 nach Schedelja - Jahr des Brandes

Ausbleibender Regen und große Hitze lassen die Flüsse in Donnerbach teilweise versiegen. Das Angermoor zieht sich zurück und gibt alte Ruinen frei, die bald Schatzsucher anlocken. Weonard von Donnerbach setzt über die Niedrigwasser führende Muhle und treibt sein Heer tief in die Freiherrschaft Düsterwald. Dörfer und Felder gehen in Flammen auf. Laar gibt die Belagerung Waldenhofs auf, um die Weonardiner zu stoppen. Im Spätsommer kommt es zur Schlacht am Dunkelweg, die mit einem Unentschieden endet. Den Rechanern gelingt es zumindest dadurch, Weonards Plünderer aufzuhalten. Das Land steuert auf eine Hungersnot zu.

1014 nach Schedelja - Jahr der Stille

Ubertin von Angersblick stirbt in hohem Alter und ohne Nachkommen. Da kein Landtag aller Freiherren den Nachfolger bestimmen kann, übernimmt der Rat der Stadt Angersblick faktisch die Regierungsgewalt über die Freiherrschaft. Das Laarer Heer belagert ab dem Sommer die Stadt Waldenhof und die Herrschaft über die eroberten Gebiete festigt sich langsam. Der Freiherr von Bergeshöh übernimmt nach kurzer Belagerung die Kontrolle über das waldenhofsche Dorfstädt.

1013 nach Schedelja - Jahr der Schande

Ubertin von Angersblick begibt sich persönlich an den Hof Weonards von Donnerbach, um Lewinjas Freilassung zu erwirken. Er wird jedoch mit seinem gesamten Tross schon in Weidenstädt gestoppt und von einer Abteilung von Weonards Heer nach Angersblick zurückgeleitet. Ullrich von Wiesengrün gründet daraufhin den „Orden des Schwans“ und beginnt, die Schwanenzügler unter seinem Kommando zu sammeln.

1012 nach Schedelja - Jahr des Schwans

Lewinja von Donnerbach sammelt unter ihrem Banner mit dem Schwan Verbündete, die sog. Schwanenzügler, um ihre Brüder an den Verhandlungstisch zu zwingen. Beim Mittwinterfest am Hofe Weonards von Donnerbach wird sie durch diesen gefangengesetzt und an einen geheimen Ort verbracht. In Waldenhof herrscht Chaos, der Freiherr vermeidet jede Konfrontation mit dem Angreifer aus Laar.

1011 nach Schedelja - Jahr des Bundes

Die Zwerge und Elfen Donnerbachs besiegeln ihre alten Bünde und ziehen sich noch mehr zurück. Der Freiherr von Laar führt ein Heer in die Freiherrschaft Waldenhof, um für sich Gerechtigkeit einzufordern. Lewinja von Donnerbach schließt ein Bündnis mit Ubertin von Angersblick und Ulrich von Wiesengrün, um Verhandlungen zwischen ihren Brüdern zu erzwingen.

1010 nach Schedelja - Jahr des Stromes

Die Adligen Donnerbachs prüfen ihr Loyalitäten und es kommt zu einzelnen Verschiebungen der Zugehörigkeiten in verschiedenen Freiherrschaften. Begleitet werden diese durch Fehden und Scharmützel in Ritterkreisen – große Schlachten und Kriegszüge bleiben aber aus.

1009 nach Schedelja - Jahr des Hammers

Rechan von Donnerbach taucht wieder auf und erhebt Anspruch auf den Thron. Durch den Zwist der beiden Brüder wird Donnerbach in einen rechanisch-schedeljanischen und einen weonardinisch-lamarischen Landesteil gespalten. Die Schlacht an der Gundelbrechter Brücke endet mit einem Unentschieden und großen Verlusten auf beiden Seiten. Der Graf beruft in Angersblick zum ersten Mal den Weißen Rat ein.

1008 nach Schedelja - Jahr der Wandlungen

Der Innere Zirkel beginnt, von düsteren Prophezeiungen angetrieben, im Winter ein Konklave in Wiesengrün, um die Kirche auf bevorstehende Zeiten der Unruhe vorzubereiten. Außerdem wird ein Heer von Ordenskriegern nach Osten in die Steppe entsandt, um neues Land für den Inneren Zirkel zu erobern. Dieser Plan misslingt und das Heer kehrt geschlagen zurück. Der Baron zu Donnerbach, Marlon, stirbt im Alter von 68 Zyklen auf dem Krankenbett. Der Kronrat nominiert Weonard von Donnerbach, seinen jüngsten Sohn, in Abwesenheit zum neuen Baron.

1006 nach Schedelja - Jahr der Geister

Rechan von Donnerbach verschwindet spurlos von Burg Waldenhof, bevor ihn eine Gesandtschaft seines Vaters, die ihn nach Donnerbach eskortieren sollte, erreichen kann. Er wird schon kurz darauf von seinem Vater für verschollen erklärt.

1005 nach Schedelja - Jahr der Verträge

Waffenstillstands-, Handels- und Friedenverträge konnten mit Mehir und Ytrass abgeschlossen werden. Seltsame Wesen wurden in Donnerbach gesichtet und Geisterwesen existieren vermehrt in Auenhain. Der Graf geht auf Reisen, er verlässt für kurze Zeit Schedelja - seit Äonen ist dies nicht passiert. Ein Vorzeichen?

1004 nach Schedelja - Das Jahr der Tore

Die Zwerge Schedeljas ziehen sich fast vollständig aus der Welt der Menschen zurück, besetzen ihre Bergfestungen und schließen ihre Tore. Die Preise für Metallwaren steigen sprunghaft an.

1003 nach Schedelja - Jahr des Stahls

Nach nur 6 Monaten hat Mehir Bandorkov vollständig überrannt. Mehir steht vor den Donnerbacher Grenzen und kann nur mit Mühe und unter großen Opfern aufgehalten werden.

1002 nach Schedelja - Jahr der Prophezeiung

Neue Länder wurden hinter dem Gebirge im Westen durch eine gemeinsame Expedition von Donnerbach und Bandorkov entdeckt: das barbarische Land Mehir und Ytras. Anscheinend sind es die Überreste des Königreichs Lamar...

999 nach Schedelja - Jahr des Weizens

Erste Anzeichen das etwas Böses, bei Wiesengrün in Donnerbach, erwacht ist: Ein Magus mit dem alten Namen Bel' Sharroth Ghurmak.

994 nach Schedelja - Jahr der Kälte

In Auenhain wird die Magieakademie gegründet. Der Baron von Auenhain beschließt das Elfengesetz und das Magiegesetz.

989-994 nach Schedelja - Jahre der Trauer

In Auenhain tobt der Waldelfenkrieg. Die Elfen gehen als Verlierer hervor und werden dabei fast völlig vernichtet.

986 nach Schedelja - Jahr der Fliegen

Die "Rote Pest" wütet in Donnerbach. Vor allem die Gebiete im Osten sind betroffen und in der Stadt Wiesengrün stirbt ein Großteil der Bevölkerung, darunter fast die gesamte Familie des Freiherrn.

981 nach Schedelja - Jahr des Traumes

Die Orks des „Püh-Roh-Mahn-klans" bitten um offizielle Erlaubnis in Donnerbach zu leben. Nach 45-tägiger Diskussion eines Roh-Vermittlers stimmt der Baron von Donnerbach zu.

980 nach Schedelja - Jahr des Weines

Graf Kasimir von Zerrerowitsch 3. offizieller Besuch bei den zwei Baronien.

789 nach Schedelja - Jahr des Glückes

Der Baron von Donnerbach heiratet das einzige Kind des Barons von Waldenhof, dessen Tochter Lira von Waldenhof. Schedelja besteht nur noch aus zwei Freien Baronien.

608 bis 619 nach Schedelja - Jahre des Donners

Zwischen den Adligen der drei Baronien treten alte Spannungen immer mehr an die Oberfläche und entladen sich in Kriegshandlungen. Barone, Freiherren und freie Kriegsherren kämpfen um die Kontrolle des Landes und um die Vorherrschaft vor den anderen. Eine nie gekannte Hungersnot und die gelbe Pest plagen die Bevölkerung. Erst mit dem Eingreifen des Grafen werden die Streitereien beendet und der Innere Zirkel erstarkt als neutrale Ordungsmacht zwischen den Adligen.

333 nach Schedelja - Jahr des Streits

Baron Darius von Auenhain und Baron Alexander von Waldenhof geraten in einen Streit über ihre Grenzländereien, der schließlich in einer Schlacht am Klingensprungtag gipfelt. Die Schlacht endet in einer Pattsituation und der Baron von Donnerbach muss schlichtend eingreifen. Die anschließend ausgehandelte "Grüne Bulle von Isso" legt die finalen Grenzen zwischen Auenhain und Waldenhof fest und wird von allen drei Baronen unterzeichnet.

300 nach Schedelja - Jahr der Magie

Gründung der Akademie der Runenmagie in Donnerbach.

299 nach Schedelja - Jahr des Silbers

Graf Kasimir von Zerrerowitsch 2. offizieller Besuch bei den drei Baronien.

273 nach Schedelja - Jahr der Winde

Baronie Auenhain okkupiert Baronie Schneefels. Da das Adelsgeschlecht derer zu Schneefels mit dem letzten Baron starb. Es war zu befürchten, dass ein innerer Machtkampf des Hofes um den Thron ausarten würde.

204 nach Schedelja - Jahr der blutigen Keulen

Menschenfresser unter der Führung des Riesenogers Brok fallen aus der Orksteppe in Donnerbach ein und verwüsten einen Großteil der östlichen Freiherrschaften. Hunderte fallen den gefräßigen Unholden zum Opfer. Der Hl. Tarnos von Weidenstädt erschlägt im Zweikampf den Häuptling Brok und vertreibt die verbliebenen Oger.

112 nach Schedelja - Jahr der Gilde

In Angersblick, einer kleinen Ansiedlung in Donnerbach, wird die „Gilde" gegründet. Gleichzeitig ruft sich die Stadt als „Freie Stadt Angersblick" aus und wird autonom.

111 nach Schedelja - Jahr des Blutes

Graf Kasimir von Zerrerowitsch 1. offizieller Besuch bei den vier Baronien.

25 nach Schedelja - Jahr der Sonne

Der Krieg in Lamar ist beendet. Es bleibt eine Wüste aus Ruinen übrig. Niemand weiß, ob jenseits des Grates der Kupferberge noch kleinere Länder überlebt haben.

1 nach Schedelja - Jahr der Hoffnung

Aus dem Orkkrieg gehen die Vereinten Baronien dank ihrer überlegenen Taktik als Sieger hervor, wobei von den 5 Baronenhäusern nur 4 das Ende der Kriege erlebten. Schedelja wird von den vier Baronen gegründet. Gleichzeitig wird das eroberte Land in 4 Teile aufgeteilt und es entstehen die Städte Waldenhof, Schneefels, Auenhain und Donnerbach. Das Tal im Westen, hinter dem das zersplitterte Königreich Lamar liegt, wird durch den Bau von zwei gewaltigen Burgfrieden und einer Mauer abgesichert. Der Bau dauert 12 Jahre.

8 vor Schedelja - Jahr der Wanderung

Viele Adlige samt Gefolge verlassen das Umkämpfte Königreich und wandern auf unterschiedlichen Wegen aus. Unter ihnen befinden sich die Barone von Waldenhof, Schneefels, Moortal, Auenhain und Donnerbach. Sie ziehen gemeinsam über den Grad der Kupferberge und entdecken ein schmales Tal das sie hinüber in ein neues Land geleitet. Das neue Land wird von verschiedenen Orkklans besiedelt. Der 7-jährige Krieg gegen die Orks beginnt.

74 vor Schedelja - Jahr der Intrigen

Der 100-jährige Bürgerkrieg nimmt seinen Anfang. Unruhen und Chaos zersplittern das Kgr. Lamar in einzelne Fürstentümer. Die 7 Söhne des Königs streiten sich um die Macht und suchen unter den Adligen Verbündete.

75 vor Schedelja - Jahr des Schicksals

Tod des Königs von Lamar