Stets wurde die Baronie Donnerbach nur von einem Baron beherrscht. In ungebrochenem Mannesstamm regierten die Barone von Donnerbach seit der Zeit der Orkkriege. Mit dem schicksalsschweren Jahr 1009 änderte sich dies. Nun regieren zwei Barone ein Land und das donnerbacher Volk ist zerrissen und uneins. Wie der Zwist begann, könnt ihr an dieser Stelle nachlesen.
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Das rechanisch-schedeljanische Donnerbach (der Norden und der Westen)

Von seiner Residenz in Donnerhain, am Donnerbach gelegen, herrscht Rechan von Donnerbach, Freiherr von Dysterthor über seine Lande. Er beruft sich auf sein Recht als der ältere der beiden Brüder und darauf, dass er in den letzten Entscheidungen und Verfügungen Marlons den Willen eines von Alter und Krankheit verwirrten und von den Feinden Schedeljas korrumpierten Mannes sieht.

Rechans Macht wird von den Freiherren zu Bergeshöh, Laar und Düsterwald gestützt. Diese Freiherren waren und sind stets bemüht, die Nordgrenzen Donnerbachs vor Mehir und den Unwägbarkeiten aus dem Düsterwald zu sichern und Gefahren abzuwehren. Wie es scheint, ist der (Baron) Rechan aber auch mit weiteren Mächten in Donnerbach verbündet. Schon früher und vermehrt in letzter Zeit sah man ihn gemeinsam mit Zwergen und Elfen und man munkelt, er hätte mit den Druiden vom Düsterwald einen Pakt geschlossen und sich all die Jahre seines Verschwindens dort versteckt gehalten. Nicht zu vergessen sind seine gute Freundschaft zum Baron von Auenhain und seine Treue dem Inneren Zirkel gegenüber.

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Das weonardinisch-lamarische Donnerbach (der Süden)

Weonard von Donnerbach regiert die Lande unter seiner Botmäßigkeit von Donnerbach aus. Von seinem Vater auf dem Sterbebett zu dessen Nachfolger bestimmt und während der Zeit von Rechans Verschwinden vom Kronrat nominell anerkannt, pocht er auf sein Recht und ließ sich auf dem Thron seiner Vorväter zum Baron ausrufen. Er will in allem die letzten Weisungen seines Vaters ausführen und Donnerbach wieder zu einem Teil des Königreiches Lamar machen.
Unterstützung hierbei geben ihm die Freiherren von Waldenhof, Wehrburg und Weidenstädt, die auch schon Marlon von Donnerbach in seinen letzten Jahren sehr nahe standen. Ein Ausbau der Beziehungen zu Ytras und Lamar, sowie eine Festigung seiner Herrschaft im eigenen Land sind Weonards dringendste Anliegen.